Karate hat im ETSV 09 eine lange Tradition. Diese Kampfkunst wird hier seit nahezu 50 Jahren trainiert.

Walter Stierstorfer (5.Dan) orientiert sich in seinem Training am traditionellen Shotokan Karate wie es von der JKA (Japan Karate Association - in Deutschland: DJKB) vermittelt wird. Wir sind das einzige JKA-Dojo in Landshut.

Durch die traditionelle Auffassung und die gesundheitsbewussten Trainingskonzepte aller unserer Sparten ist es uns möglich, ohne den sonst für Leistungssport üblichen, körperlichen Verschleiß zu arbeiten und mithilfe von Konzentration auf Körperbewusstsein, Technik und mentale Fokussierung trotzdem maximale Effizienz zu erreichen. Das macht unser Training gleichermaßen geeignet für Männer und Frauen aller Altersstufen von 8 bis 88 Jahren...

 

 

 


 

Nicht verpassen!

 

 

Walter hugo  In der aktuellen Ausgabe von hugo Landshut verrät unser Cheftrainer Walter Stierstorfer im Interview, worauf es bei Karate wirklich ankommt.

Einsteigerkurs Karate für Jugendliche ab 12

Karate Flyer2017 Jugendliche 72dpi

Nach den erfolgreichen Karate-Einsteigerkursen für Erwachsene, wollen wir auch euch Jugendlichen die Möglichkeit geben, diesen faszinierenden Sport auszuprobieren. Der Fokus in der Jugendgruppe liegt auf Karate als Kampfsport. Fast jeder, der sich der Herausforderung stellt, kann die Techniken erlernen.

In den 4 Kurswochen lernt Ihr die vielen Facetten, ob Kata oder Kumite des Karate kennen (Erklärung gibt es beim Training). Neben den Kampftechniken gehört auch das Trainieren von Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Geschicklichkeit, Koordination, Beweglichkeit, etc. dazu.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ihr braucht nur Lust und Mut, den ersten Schritt zu wagen.

Normale Trainingsbekleidung, d.h. Trainingshose (sie sollte aber nicht rutschen beim Kicken und Hüpfen) und T-Shirt oder Pullover, wobei auf Reißverschluss verzichtet werden sollte.

Als Empfehlung: Badeschlappen für den Weg von der Umkleidekabine ins Dojo und eine Wasserflasche nicht vergessen.

Die Teilnahmegebühr von 20 € wird zu Kursbeginn eingesammelt.

Wir freuen uns auf Euch!

Auf einen Blick:

Wann: 7. März – 31. März
Wo: Sparda-Bank Sporthalle (Siemensstraße 2, 84030 Landshut)
Kursgebühr: 20 €
Ansprechpartner/Kontakt: Christian Liebich (Jugendleiter); Tel. 0151/57885033 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Weitere Informationen zum Budokan Landshut findet Ihr auf Facebook.

 

Einsteigerkurs Karate für Erwachsene

Einsteigerkurs Karate für Erwachsene

Karate hat eine lange Geschichte. Seine Wurzeln reichen bis in chinesische Kung-Fu-Stile, hauptsächlich dem sog. Kranichstil zurück.
Auf Okinawa mussten sich die Bewohner gegen professionelle Besatzungssoldaten wehren und entwickelten daraus ein hoch effektives Nahkampfsystem. Die meisten modernen Interpretationen haben darin ihren Ursprung.
Man kann Karate unter mehreren Aspekten betreiben. Während die jüngeren eher den spannenden Kampfsport suchen, sehen reifere Semester Karate mehr als lebensbegleitende Kampfkunst. Die Fähigkeit zur effektiven Selbstverteidigung ist mehr eine Begleiterscheinung, auf die allerdings Trainer Stierstorfer hohen Wert legt.

Im Basisseminar werden die Grundlagen vermittelt, die für ein reguläres Training erforderlich sind.

Es genügt gewöhnliche Sportkleidung. Das Training beginnt um 19.30 Uhr. Vorher können Sie sich anmelden. Also kommen Sie bitte rechtzeitig. Ort ist das Karatedojo in der Sparda Bank Sporthalle der 09.

Zu Beginn ist das Seminar kaum körperlich anstrengend, was sich mit der Zeit allerdings ändert – kein Problem für durchschnittlich fitte Menschen. Für absolut unsportliche oder gesundheitlich gehandicapte Personen ist das Training nicht geeignet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Allerdings werden unsere regelmäßigen Basisseminare gerne von Wiedereinsteiger genutzt.


Das Seminar leitet Cheftrainer Walter Stierstorfer persönlich. Er ist mit dem 5. Dan graduiert, und betreibt Karate seit 45 Jahren. Bei aller Ernsthaftigkeit versteht er die Inhalte recht humorvoll zu vermitteln, Spaß und Freude dürfen nicht zu kurz kommen.

Weitere Infos zum Budokan Landshut finden Sie auf Facebook.

Kaffee, Kuchen und Karate

Wenn eine bunt gemischte Gruppe von Leuten in weißen Anzügen auf das Kommando einer zierlichen Japanerin hin schwungvolle Fußtritte und Fauststöße ausführt, dann ist wieder einmal Marié Niino zu Gast beim Budokan Landshut. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, durfte die Kampfsportabteilung des ETSV09 die Weltmeisterin im Shotokan Karate auch heuer wieder begrüßen. Gruppenbild_NiinoBei ihrem Lehrgang am 17. Oktober legte Marié Niino vor allem Wert auf eine exakte Ausführung der Grundtechniken. „Erst wenn jemand die Basis verstanden hat, kann er sich im Karate in seine eigene Richtung weiterentwickeln,“ erklärt die Trägerin des 5. Dan. So bringt sie auch die große Bandbreite vom Weißgurt bis zum mehrfachen Danträger gut unter einen Hut. „Anfänger sollen durch das genaue Üben der Grundtechniken lernen, Fehler so früh wie möglich zu vermeiden, während Schwarzgurte neue Impulse für ihr Training bekommen.“ Und sie hat auch noch einen praktischen Tipp für alle Teilnehmer: „Am besten jeder sucht sich zwei oder drei Aspekte heraus, auf die er sich konzentriert und die er in Zukunft für sich umsetzen will.“ Wenn das gelingt, dann ist es für Marié Niino ein erfolgreicher Lehrgang. Die Karatekas hatten aber nicht nur beim Training jede Menge Spaß, sondern auch in den Pausen. Bei Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks konnten sich die Angehörigen der einzelnen Dojos über ihre Erfahrungen mit dem Kampfsport austauschen und alte und neue Bekannte treffen. Denn so unterschiedlich die Lehrgangsteilnehmer in der Regel auch sind, eines haben natürlich alle gemeinsam: die Begeisterung für´s Karate.

Erster Wokshop zum Thema Selbstbehauptung

Vortrag HeikoAm Samstag, den 15. März 2014 lud die Kampfkunstabteilung des ETSV 09 – Budokan Landshut – zum ersten Mal zu einem Selbstbehauptungsworkshop ein.

Vortrag WalterAls Referenten begrüßten Abteilungsleiter Walter Stierstorfer (4. Dan Karate, 2. Dan Iaido, Kampfsport und Kampfkunst seit über 40 Jahren) und Polizeihauptkommissar Heiko Amling die knapp 40 Teilnehmer in den Räumen des Sportvereins.

Zur Einführung stellte PHK Amling den Anwesenden einige interessante Zahlen zur Entwicklung der Gewaltkriminalität der letzten zehn Jahre vor. Anschließend berichtete er über aktuelle Untersuchungsergebnisse aus Kriminalistik und Kriminologie. Mit Blick auf den praktischen Übungsteil stellte er dar, dass Tritte gegen den Kopf eines am Boden liegenden Opfers immer potentiell lebensbedrohlich sind und zwar völlig unabhängig von Alter, Geschlecht und sogar Schuhwerk des Angreifers.
Abschließend wurde auch die rechtliche Seite eingehend betrachtet. Notwehr, Nothilfe aber auch Unterlassene Hilfeleistung waren hier die Themen.

BodenAnschließend führte Karatelehrer Walter Stierstorfer weiter in die Psychologie der Gewalt und die Reaktionen darauf ein. Dies sind in der Regel archaische, evolutionsbedingte Reflexe, die tief in uns allen sitzen und in gewaltgeneigten Situationen Teil hochgefährlich werden können. Vor allem die bekannte Schockstarre kann in einer akuten Angriffssituation fatale Folgen haben. Diese Mechanismen zu überwinden ist möglich, erfordert aber Training, insbesondere auf mentaler Ebene. Walter machte äußerst deutlich, dass die Vermeidung einer körperlichen Auseinandersetzung – und sei es durch Flucht – unbedingt der Konfrontation vorzuziehen ist. Der möglicherweise empfundene Gesichtsverlust steht hier schließlich schweren Verletzungen oder gar dem Tod gegenüber. Außerdem solle man versuchen, durch aufmerksames Wahrnehmen seiner Umwelt (Stichwort „Gefahrenradar“) schon im Vorfeld möglicherweise bedrohliche Situationen wahrzunehmen und ihnen ganz einfach aus dem Weg gehen.

DojoZum Abschluss der vierstündigen Veranstaltung wurde es im Dojo des Budokan Landshut noch etwas "handfester". Praktische Übungen an Schlagpolstern, Sandsäcken und Handpratzen standen auf dem Programm. Walter Stierstorfer demonstrierte eindrücklich, dass es sehr schwer ist, in Stresssituationen komplizierte Bewegungsabfolgen abzurufen und wirkungsvoll zum Einsatz zu bringen. Vielmehr solle man sich auf wenige, einfache, aber hocheffektive Techniken beschränken und diese mit aller Härte und Entschlossenheit ausführen. Abgesehen davon sollten man nicht versuchen den Gegner festzuhalten oder ähnliches, sondern die erste sich ergebende Gelegenheit nutzen um sich aus der Situation zu entfernen, also zu fliehen.

Abschließen wies Dojoleiter Stierstorfer darauf hin, dass diese erste Veranstaltung nur ein grober Überblick über die sehr komplexen Themenbereiche „Gewaltprävention“, „Selbstverteidigung“ und „Selbstbehauptung“ gewesen sei und dass in Zukunft weitere Veranstaltungen mit Schwerpunktfortbildungen folgen werden.

Erfolgreiche Prüfungen

Karate Kinder

 

 

Unsere Nachwuchs - Karatekas haben erfolgreich ihre Prüfungen abgelegt. Wir gratuliern ganz herzlich zu dem tollen Erfolg!!!

Stierse wird 40

Walter Stierstorfer wird 40 !?
Ihr habt schon richtig gelesen!

40 Jahre ist es jetzt her, dass unser Sensei zum ersten mal in einem Karate Dojo trainiert hat. Seitdem hat sich manches geändert, viele Höhen und sicher auch Tiefen hat Walter durchlebt aber immer ist er zwischen Sport, Philosophie, Kampfkunst und Kriegsfertigkeit ein Suchender geblieben.  Offen für neue Erkenntnisse und trotz der vielen Jahre weiterhin neugierig - so erleben wir ihn Woche für Woche im Training. Seine Überzeugung und Begeisterung für die Sache ist immer spürbar. Auf diese Weise nimmt er uns alle mit auf seinem Weg und macht ihn damit auch zu unserem.

Hier sind einige Gedanken, die Stierse zu seinem Jubiläum geschrieben hat:

 

stierse sw
Vor 40 Jahren stand ich vor einer alten, vergammelten Halle. Kommandos und Kampfschreie hörte man bis zur Straße. Mein Gott hatte ich Bammel da rein zugehen. Damals wie heute ist dieser erste Schritt das Schwierigste im Karate.
 
Was war damals anders? Da gab es keinen Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport. Zwischen modernem und traditionellen Karate. Spezielle Trainingseinheiten für Selbstverteidigung gab es erst recht nicht.
Karate war eben Karate. Das effektivste Nahkampfsystem überhaupt.
In den vergangenen 40 Jahren habe ich schon weit über den Tellerrand geschaut und für mich gilt das nach wie vor. Allerdings gibt es heute Interpretationen, die anders sind  in Outfit und Vokabular, aber das alles hat oft einen kommerziellen Hintergrund. Da ist Vorsicht geboten.

Karate war damals recht hart, in jeder Beziehung. Die Aufwärm- Kräftigungs- und Abhärtungsübungen führten die Aussage „Karate diene der Gesunderhaltung“ ad absurdum. Ich kenne viele, die mit kaputtem Körper aufhören mussten zu Trainieren. Mittlerweile hat man da schon sehr viel dazugelernt. Leider noch nicht jeder Trainer.  
Damals gab es auch keine Lizenzen. Wäre schon eine sinnvolle Sache, wenn nicht Verbandspolitik und Kommerz die Fäden ziehen würden.
Ich werde oft gefragt, was mir Karate gebracht hat. Was soll ich da antworten? Die Fähigkeit zur Selbstverteidigung? Mir tut doch keiner was. Man lässt mich in Frieden. Jeden gewaltsamen Konflikt spüre ich im Ansatz und weiche ihm aus. Aber Respekt habe ich gelernt. Weniger vor dem, der sportlich hohe Gipfel erklommen hat, sondern vor dem der allertiefste Abgründe von Leid und Schmerz durchschreiten musste um dann wieder aufrecht und anständig dazustehen.
Karate ist eine Geisteshaltung.
Das klingt vielleicht geschwollen aber diese Haltung nützt mir nahezu jeden Tag. Sei es im Arbeitsalltag, oder bei meiner allerliebsten Leidenschaft - dem Motorradfahren. Da hat mich die Erfahrung aus dem Training, die „Geisteshaltung“ schon wiederholt vor Unheil bewahrt.
Heute beginne ich die Worte meines alten Meisters von damals zu verstehen:
„Karate ist kein Hobby – Karate ist eine Art zu leben!“ Und das bis zum letzten „Yamae!"

Uns allen bleibt da eigentlich nur eins zu sagen: "Danke, Walter!"