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Jugendliche Kobudoka meistern den Gelbgurt

Die erfolgreichen Prüflinge mit ihren Trainern Jens Kasperan und Louis Schunk.

 

Erfolgreicher Abschluss des Anfängerkurses im Stockkampf

Gelbgurtprüfung? Das gibt es doch in jeder Kampfkunst, das ist doch nichts Besonderes? Doch! So ist Kobudo schon einmal eine seltene Kampfkunst, die man eigenständig in weitem Umkreis von Landshut wohl nirgends sonst finden wird. Und ausserdem deckt Kobudo neben den von anderen Kampfsportarten bekannten waffenlosen Techniken auch das breite Spektrum an Stocktechniken ab, die hohe Anforderungen an die Trainierenden stellen.

Es gibt daher in Deutschland wenige Kinder, die diese Kampfkunst ausüben.

Der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Kurzstock „Hanbo“ wird in der Kampfkunstabteilung Budokan Landshut der ETSV 09 seit gut zwanzig Jahren gelehrt. Der geläufige Begriff „Stockkampf“ ist hier auch eigentlich fehl am Platz. Selbstverteidigung für Kinder mit dem Stock umschreibt es besser und wird in der heutigen Zeit immer wichtiger.

Die Prüflinge zeigten dann auch in Kampfübungen mit Partner (Kumite), welche Reichweitenvorteile der Stock gegenüber blossen Fausttechniken bietet.

Das Handling des Hanbo wurde dann in Einzeltechniken (Kihon) bzw. als Kür in aneinandergereihten Techniken (Kata) demonstriert.

Die Prüflinge überzeugten mit ihren Leistungen und konnten im Anschluss alle die Urkunde zum Gelbgurt in Empfang nehmen. Anders als in anderen Kampfsportarten wird im Kobudo auf Zwischenprüfungen (gelb-weiß, gelb-orange etc.) verzichtet. Der Stellenwert der Gelbgurtprüfung ist dementsprechend auch höher.

Nach dem Anfängerkurs ist vor dem Anfängerkurs: Mitte September starten wieder neue Kurse, getrennt für Kinder und für Erwachsene.

Wer Kobudo einmal ausprobieren möchte, ist herzlich zu einem kostenlosen Schnuppertraining eingeladen. Nähere Infos findet man unter http://www.budokan-landshut.de/index.php/kobudo